Verhaltenstherapie & Schematherapie in Frankfurt
Wenn Ängste, Erschöpfung oder innere Anspannung Ihr Leben bestimmen, möchten wir Ihnen unsere Hilfe anbieten. Tragen Sie die Schwere psychischer Belastungen nicht allein.
Psychische Beschwerden entstehen häufig im Zusammenspiel von Gedanken, Gefühlen, körperlichen Reaktionen und erlernten Verhaltensmustern.
Was zunächst als einzelne Belastung beginnt, kann sich mit der Zeit zu einem wiederkehrenden inneren Kreislauf entwickeln. Diesen möchten wir mit Ihnen durchbrechen und Ihnen mit mehr Stabilität sowie Selbstsicherheit dazu verhelfen, innere Ruhe zu finden, Gedankenkreise zu stoppen und wieder mehr Handlungsspielraum in verschiedenen Lebensbereichen zu erlangen.
In unserer Verhaltens- und Schematherapie in Frankfurt geht es darum, psychische Belastungen in Ruhe zu bewerten und sie gemeinsam zu verstehen. Welche Muster haben sich entwickelt? Welche Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen halten die Beschwerden aufrecht? Und welche Schritte können helfen, wieder mehr Sicherheit, Klarheit und Handlungsfähigkeit zu gewinnen?
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie Unterstützung brauchen, können Sie online oder telefonisch einen ersten Termin in unserer Privatpraxis in Frankfurt vereinbaren. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg.
Der Beginn einer Therapie ist für viele Menschen kein leichter Schritt. Oft geht ihm eine längere Leidenszeit voraus, in der Belastungen getragen, verdrängt oder allein zu bewältigen versucht wurden. Umso wichtiger ist ein Rahmen, in dem Sie nicht funktionieren müssen, sondern mit dem gesehen werden, was Sie aktuell beschäftigt.
In unserer Privatpraxis in Frankfurt beginnt Verhaltenstherapie deshalb mit sorgfältigem Zuhören, diagnostischer Einordnung und einem gemeinsamen Verständnis Ihrer Situation. Daraus entsteht Schritt für Schritt ein therapeutischer Weg, der sowohl Ihre aktuellen Beschwerden als auch wiederkehrende innere Muster berücksichtigt.
Um diese zwei Verfahren greifbar zu machen, bietet sich ein Bild an: Wenn die Seele ein Baum ist, behandelt die Verhaltenstherapie die Äste und Blätter, die dem aktuellen Sturm ausgesetzt sind. Die Schematherapie kümmert sich um das tiefe Wurzelwerk im Verborgenen. Beide Ansätze zusammen bilden in unserer Frankfurter Praxis eine erprobte, wissenschaftlich fundierte Einheit.
Viele Menschen suchen eine Psychotherapie, wenn sie spüren, dass sie in bestimmten inneren Mustern feststecken. Sie verstehen vielleicht rational, dass eine Reaktion zu stark ist, können sie aber trotzdem nicht einfach verändern. Oder sie funktionieren im Alltag weiter, während innerlich Angst, Erschöpfung, Selbstzweifel oder emotionale Anspannung immer mehr Kraft binden.
Typische Behandlungsanlässe sind unter anderem:
Angststörungen, Panikattacken und phobische Vermeidung
Depressive Beschwerden, Erschöpfung und Antriebslosigkeit
Stress- und belastungsbezogene Beschwerden
Selbstwertprobleme, Scham und ausgeprägte Selbstkritik
Wiederkehrende Beziehungskonflikte und emotionale Muster
Psychosomatische Beschwerden und körperlich spürbare Anspannung
Anpassungsschwierigkeiten in belastenden Lebensphasen
Wir wissen, wie viel Kraft es kostet, nach einem passenden Therapieplatz zu suchen. Deshalb gestalten wir den Zugang in unserer Praxis so transparent und entlastend wie möglich. Da wir eine reine Privatpraxis sind, können wir Ihnen in der Regel sehr zeitnah Termine für ein Erstgespräch anbieten.
Dann nehmen wir uns die Zeit, Ihre Situation in Ruhe zu erfassen, klären im Vorfeld alle Fragen zur Abrechnung über private Krankenversicherung, Beihilfe oder als Selbstzahler und starten ohne für Sie schwierige Wartezeiten direkt in Ihren therapeutischen Prozess.
Sie können Ihren Termin gerne online oder telefonisch buchen. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam zu arbeiten.
Die folgenden Inhalte vertiefen die fachliche Grundlage der Verhaltenstherapie mit schematherapeutischen Elementen.
Lerntheoretische Fundierung
Die Verhaltenstherapie ist lerntheoretisch fundiert und basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen darüber, wie Verhalten, Emotionen und körperliche Reaktionen erlernt und verändert werden können. Symptome werden als Ergebnis früherer Lernprozesse verstanden, die durch neue Erfahrungen gezielt modifiziert werden können.
Diagnostik mittels standardisierter Fragebögen und Interviews
Zu Beginn der Therapie erfolgt eine differenzierte Diagnostik, die neben dem ausführlichen therapeutischen Gespräch auch den Einsatz standardisierter Fragebögen und strukturierter Interviews umfasst. Diese ermöglichen eine objektive Erfassung von Symptomen, Belastungsfaktoren, psychosozialen Zusammenhängen und individuellen Ressourcen.
Zielklärung und therapeutische Ziele
Gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten werden individuelle, realistische und überprüfbare Therapieziele formuliert. Diese Ziele geben dem therapeutischen Prozess Orientierung, fördern Motivation und Transparenz und werden im Verlauf regelmäßig überprüft und angepasst.
Verhaltensanalysen
Mithilfe funktionaler Verhaltensanalysen werden typische Problemsituationen systematisch untersucht. Dabei wird analysiert, welche Auslöser zu Beschwerden führen, wie darauf reagiert wird und welche Konsequenzen daraus entstehen.
Arbeit an Kognitionen
Belastende Gedanken, Bewertungen und Grundannahmen werden gemeinsam hinterfragt und durch hilfreichere, realistischere Denkweisen ersetzt. Dies wirkt sich direkt auf das emotionale Erleben und Verhalten aus.
Expositionsbehandlung
Bei Angststörungen, Vermeidungstendenzen oder somatoformen Beschwerden können gefürchtete Situationen, innere Zustände oder körperliche Empfindungen schrittweise und kontrolliert aufgesucht werden, um neue korrigierende Erfahrungen zu ermöglichen.
Verhaltensexperimente
Verhaltensexperimente dienen dazu, Annahmen und Erwartungen im Alltag praktisch zu überprüfen. Dadurch eröffnen sich neue Handlungsspielräume und ein flexiblerer Umgang mit belastenden Situationen.
Selbstmanagement
Patientinnen und Patienten lernen, ihre Symptome besser zu verstehen, Auslöser frühzeitig zu erkennen und selbstständig hilfreiche Strategien anzuwenden.
Die Schematherapie erweitert das verhaltenstherapeutische Vorgehen um den Aspekt der biografischen Prägungen. Sie geht davon aus, dass viele chronische emotionale Probleme aus sogenannten Schemata resultieren, also stabilen, meist in der Kindheit entwickelten Mustern.
Innerhalb der Schematherapie wird nicht nur kognitiv an diesen Mustern gearbeitet, sondern auch auf emotionaler Ebene. Dazu werden imaginative Verfahren, Stuhldialoge oder die Arbeit mit inneren Anteilen eingesetzt. Ziel ist es, das gesunde Erwachsenen-Ich zu stärken, das in der Lage ist, für die eigenen Bedürfnisse einzustehen und hinderliche innere Muster zu regulieren.
Die Kombination von Verhaltenstherapie und Schematherapie erlaubt es, Symptome sowohl auf der aktuellen als auch auf der tieferliegenden biografischen Ebene zu verstehen und zu behandeln. So entsteht ein therapeutischer Raum, in dem Struktur und Empathie, Veränderung und Akzeptanz gleichermaßen eine Rolle spielen.
Gerne können wir Ihr Anliegen bei einem persönlichen Termin besprechen. Rufen Sie uns unter Telefonnummer +49 (0)69 979 48582 an oder nutzen Sie einfach das unten stehende Kontaktformular und schreiben Sie uns, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Wir setzen uns dann so schnell wie möglich mit Ihnen in Verbindung.